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Wachtherapie oder Schlafentzugstherapie

Bei der Schlafentzugsbehandlung gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie den totalen Schlafentzug, den partiellen Schlafentzug, die Vorverschiebung des Schlaf-Wachrhythmus um 6 Stunden und den selektiven Entzug des REM-Schlafes. 

Am häufigsten wird der partielle Schlafentzug praktiziert: Der Patient wird – nachdem er zum Beispiel um 21:00 Uhr ins Bett gegangen war – um 1:30 Uhr wieder geweckt und bleibt die ganze Nacht und am folgenden Tag auf. Das Wachbleiben muss konsequent durchgehalten werden, da selbst kurzes Einnicken den Therapieerfolg gefährdet.

Die Erkenntnis, das ein Schlafentzug beim Gesunden zu den bekanten Einbußen, bei einem Patienten mit Depressionen aber zu einer überraschenden, wenngleich zeitlich begrenzten Besserung führe kann, ist alt. Man hat durch experimentelle Studien herausgefunden, dass sich bei nicht wenigen Patienten mit Depressionen mit überwiegend körperlichem Beschwerdebild durch Schlafentzug folgende Symptome günstig beeinflussen lassen: 

  • Depressive Herabgestimmtheit
  • Psychomotorische Hemmung oder Unruhe
  • Innere Spannung
  • Getriebenheit
  • Angstzustände 

 

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